SanDisk iXPAND Review – Intelligente Speichererweiterung für iPhone und iPad

Freunde, ich hab da was für euch!

Mit dem SanDisk iXpand, lässt sich der Speicher von iPhones und iPads problemlos, schnell und günstiger erweitern,
Backups können mit wenigen Klicks erstellt und auch unterwegs jederzeit wieder aufgespielt werden, Dateien können zwischen iPhones hin- und her übertragen werden und Erinnerungen aus Sozialen Medien gesichert und für die Zukunft abgespeichert werden. Außerdem lassen sich Dateien verschlüsselt ablegen – für Sicherheit ist also auch gesorgt.

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Wie das ganze funktioniert, welche Vor- und Nachteile der iXpand hat und was ihr sonst noch wissen solltet – all das erfahrt ihr jetzt in meinem Review. Ich wünsche euch viel Spaß – los gehts!

DESIGN

Es gibt zwei Meldungen, die ich weder beim Smartphone, noch beim Tablet gerne sehe: Akku leer – Speicher voll.
Gegen den leeren Akku, gibt es Akku Packs in jeder Form und Farbe, beim Speicher sieht es da schon deutlich anders aus, denn während man viele Android Phones per microSD-Karte erweitern kann, lässt Apple das weder beim iPhone, noch bei den iPads zu – also braucht es eine andere Lösung.
Entweder man entscheidet sich von Anfang an für die nächstgrößere – und deutlich teurere – Speichervariante, oder man nutzt alternatives externes Zubehör.

SanDisk bietet eine dieser Alternativen nun schon in der zweiten Generation an und nennt sie iXpand.
Das Prinzip ist einfach: wir bekommen ein kleines Gadget, bestehend aus Aluminium und einem flexiblen Kunststoff – und ausgestattet mit 16, 32, 64 oder 128 GB - das sich per USB 3.0 mit dem PC, Note- oder Macbook, und per Lightning Connector mit dem iPhone oder iPad verbinden kann.
Die Verarbeitung ist gut, mit 5.4 Gramm ist es extrem leicht, und angebracht am Device, stört es wirklich kaum, selbst bei der Bedienung mit nur einer Hand.

Dank des neuen Designs, ist es außerdem so schlank, dass es mittlerweile keine benachbart liegenden Anschlüsse mehr verdeckt – beim Vorgänger sah das noch ganz anders aus.
Um den iXpand anzubringen, schiebt man ihn einfach in das iPhone oder iPad und zack, kann es losgehen. Der Lightning Stecker ist dabei flexibel, also funktioniert das auch mit Cases und Schutzhüllen.
Und um die Rückseite des iPhones nicht zu zerkratzen – das kann natürlich mal vorkommen, wenn Aluminium auf Aluminium trifft – hat SanDisk einen kleinen Abstandshalter eingebaut – einfach, aber wichtig.

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FUNKTIONEN AM IPHONE

Habt ihr nun den iXpand mit dem iPhone oder iPad verbunden, werdet ihr direkt auf die kostenlose iXpand Drive App verwiesen, ohne die ihr den Stick nicht richtig nutzen könnt – also schnell heruntergeladen und dann kann es losgehen. Die App wurde sehr schön und modern gestaltet und der Aufbau ist klar und leicht verständlich.

Im oberen Bereich werden direkt nach dem Anschließen die Bilder des iPhones/iPads gesucht und – auf Wunsch – vollautomatisch übertragen.
Links oben öffnet ihr die Kamera und Bilder oder Videos, die ihr hierüber aufnehmt, werden direkt auf dem iXpand gespeichert – der Zwischenschritt mit dem übertragen fällt also direkt raus.
Oben rechts gibt es dann noch die Einstellungen und hier finden wir dann einen Quick Start Guide und den Online Support, Informationen zur Software des – ich nenne ihn jetzt mal Stick, um nicht ständig iXpand sagen zu müssen -
wir können ihn umbenennen und das Cache löschen und wir können Dateien so verschlüsseln, dass sie nur per Passwort oder Fingerabdruck angesehen und verwendet werden können. Dafür wird extra ein neuer Ordner – der sogenannte Tresor – angelegt und mit einem Passwort versehen, und mit wenigen Klicks können wir die Dateien hierher verschieben.
Was ich gut finde: seid ihr einmal drin im Tresor, muss das Passwort erst wieder nach dem vollständigen Beenden und erneutem Öffnen der App eingegeben werden.

Im mittleren Teil der App finden wir nun alle wichtigen Funktionen – angeordnet als Karten, die wir mit einem Wisch nach oben jederzeit löschen können. Wir sehen den restlichen freien Speicherplatz auf iPhone bzw. iPad und dem Speicherstock, mit wenigen Klicks können wir all unsere Kontakte auf den Stick übertragen und sichern und das selbe Spiel gilt dann auch für Fotos und andere Medien, sowie Facebook, Instagram und Picasa.

Im unteren Drittel sehen wir dann noch einmal die Funktionen, allerdings ohne Schnick-Schnack-Bilderdarstellung.
Unter „DATEIEN KOPIEREN“, lassen sich Fotos und Videos vom Phone oder Tablet auf den Stick kopieren – der Name sagt es ja bereits. Und zwar entweder direkt alle, alle Aufnahmen eines Tages oder ganz einfach nur die, die man selbst auswählt. Die Auswahl klappt schnell und ohne Verzögerung, und genauso flott geht auch das herüberkopieren.

Andersherum geht´s dann vom iXpand auf das Phone oder iPad.
Hier wählen wir dann zwischen Fotos, Videos, Musik und allen Dateien, die in einer Ordnerstruktur gestaffelt sind. Auch hier werden einfach die gewünschten Dateien gewählt und per Klick herüberkopiert.

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Unter „DATEIEN ANZEIGEN“ können wir – auch hier ist der Titel sehr aussagekräftig – all das Anzeigen lassen, was auf dem Stick zu finden ist – egal ob Foto, Video, Film oder Musik. Bedeutet: auch unterwegs müssen wir nicht auf unsere Musiksammlung verzichten und wir können unsere Lieblingsfilme und -serien schauen, der Speicher auf dem iPhone bleibt davon aber unberührt. Sehr nett: SanDisk hat hier eine Suchfunktion eingebaut, mit der ihr die einzelnen Ordner noch schneller durchsuchen könnt.

Der letzte Punkt nennt sich „Sichern und Wiederherstellen“ und ist verantwortlich für das – auch automatische – Backup und die Wiederherstellung. Der iXpand kann nicht nur als zusätzlicher Speicher, sondern – das habt ihr in den letzten Minuten gelernt – auch als Backup dienen. Perfekt für all die Leute, die ihre Festplatte am PC schonen wollen und der iCloud nicht vertrauen – so sind eure Daten offline und lokal gespeichert und keiner außer euch kann drauf zugreifen.

Mit wenigen Klicks, könnt ihr ein Backup erstellen und genauso schnell ein Backup wieder einspielen. Ist der Speicher auf eurem iPhone dann eventuell zu klein, werdet ihr darüber gleich informiert. Außerdem lässt sich die „automatische Datensicherung“ aktivieren, die dann immer nur die Dateien sichert, die seit der letzten Sichern dazu gekommen sind.

Die Sicherung der Bilder aus den Sozialen Medien ist hier ebenfalls möglich – einfach im Netzwerk anmalen, auf sichern klicken, zustimmen und zack, los geht die Sicherung. Das selbe Spiel gibt es dann noch mit den Kontakten und damit wären wir hier dann auch schon mit dem Bereich „Funktionen“ durch.

Kommen wir also zu den Punkten, die mir nicht so gut gefallen.
Ihr habt es eventuell schon gesehen, nicht alle Teile der App sind vollständig übersetzt. Es sind nicht viele Bereiche, aber die, die nicht übersetzt sind, sind ausgerechnet auf Spanisch und so deutlich schwerer nachzuvollziehen, als wenn es Englisch wäre. Auch wenn sich eigentlich alles selbst erklärt, sollte es hier schnell ein Update geben.

Der nächste Punkt betrifft die Formatierung – der iXpand ist nämlich FAT32 formatiert. Das bedeutet, dass sich Dateien, die größer als 4GB sind, nicht übertragen lassen und das bedeutet, dass Filme – wenn sie in sehr guter Qualität vorliegen – eventuell in zwei oder mehrere Teile gesplittet werden müssten.
Ein Umformatieren hilft dabei leider auch nicht, da die iDevices den Stick sonst nicht erkennen würden. Fotos, Musik, Serien und Filme in normaler Qualität, sind da aber kein Problem, da sie im Normalfall deutlich kleiner sind.

Bevor wir jetzt zum Ende kommen, noch ein kurzer Satz zu der Verbindung mit dem PC, dem Notebook oder MacBook.

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FUNKTIONEN AM PC

Hier wird der Stick ganz einfach per USB angeschlossen und auch als normaler USB Stick erkannt. Das kopieren funktioniert hier deutlich schneller als über den Lightning Connector, also haut den iXpand am besten am PC mit Filmen, Serien und Musik für unterwegs voll, um keine Zeit zu verlieren.

ÜBERSICHT

Den SanDisk iXpand gibt es in vier Speichergrößen – 16, 32, 64 und 128 GB und kostet momentan, je nach Konfiguration, zwischen 45 und 120 Euro. Da die Preise aber – gerade bei Speichermedien – sehr häufig schwanken, setze ich euch wie immer einen Link hier rein, da seht ihr dann den tagesaktuellen Preis. Hier geht´s lang: https://goo.gl/b5QvRA

Tja, liebe Leute, damit wären wir nun durch.
Was haltet ihr vom iXpand? Habt ihr vielleicht sogar einen daheim? Falls ja, wie ist eure Erfahrung damit? Schreibt das doch mal in die Kommentare.

Und das wärs jetzt wirklich.
Vielen Dank für eure Zeit, macht`s gut, Ciao!

 

 

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